Ihr CO2 Fußabdruck – mit kleinen Dingen großes Bewirken

Bei dem CO2 Fußabdruck (carbon footprint) handelt es sich um die Menge an CO2-Emissionen, die ein Mensch in einer bestimmten Zeit verursacht.

Dieser setzt sich zusammen aus der Summe unseres Handelns – also der Art wie wir uns (fort-) bewegen, ernähren, Strom nutzen oder welche Dinge wir wann, in welcher Menge und mit welcher Herkunft konsumieren. Jede unserer Entscheidung verursacht also mehr oder weniger CO2.
Kleine und große Veränderungen im alltäglichen Leben und Verhalten können somit aktiv zum Klimaschutz beitragen.

  • Welche Anstrengung kostet mich die Umsetzung der Aktion im täglichen Leben auf einer Skala von 1 (kaum) bis 5 (großer Aufwand)?

  • Welchen Einfluss hat die Aktion auf die Reduktion meines CO2 Austoßes von 1 (gering) bis 5 (große Auswirkung)?

Du hast erfolgreich an der
ProKlima-Aktion "[[TITLE]]" teilgenommen.
Das kannst du jetzt teilen, damit dass #teamproklima immer größer wird.

Zusammen für den Klimaschutz

ProKlima ist eine Plattform von und für Wiesbaden. Die vom Umweltamt der Landeshauptstadt initiierte Seite stellt bestehendes städtisches, unternehmerisches und zivilgesellschaftliches Klimaschutz-Engagement dar und lädt zum aktiven Mitmachen ein. Jeden Tag!

Denn eins ist klar – effektiver Klimaschutz ist nur durch motiviertes Handeln aller Wiesbadener*innen gemeinsam möglich. #teamproklima, machen wir weiter!

  • Klimaschutzhistorie der LHW
  • Das Integrierte Klimaschutzkonzept

Klimaschutzhistorie der LHW

Der 10. Mai 2007 war ein entscheidendes Datum für den Klimaschutz in Wiesbaden.

An diesem Tag beschloss die Stadtverordnetenversammlung die so genannten 20-20-20-Ziele. Diese sind seither Grundlage und Maßstab aller Anstrengungen zum Klimaschutz in der Landeshauptstadt: Bis zum Jahr 2020 soll der Gesamtenergieverbrauch im Stadtgebiet um 20 Prozent bezogen auf das Jahr 1990 reduziert und der Anteil Erneuerbarer Energien am Gesamtenergieverbrauch auf 20 Prozent gesteigert werden.

“20-20-20” sind die drei übergeordneten Zahlen und ambitionierten Ziele. Wie aber soll die Umsetzung erfolgen, wie der Weg zu den Zielen beschritten werden? Dreh- und Angelpunkt des konkreten Klimaschutzgeschehens, der einzelnen praktischen und praktizierten Schritte und Maßnahmen, ist das Integrierte Klimaschutzkonzept (IKSK). Es wurde 2014 mit hoher Bürgerbeteiligung entwickelt und beschlossen.

Die damit verbundene Selbstverpflichtung steht für den festen Willen der Landeshauptstadt, den Energieverbrauch in öffentlichen Einrichtungen zu verringern und den Einsatz Erneuerbarer Energien zu verstärken.

In vielen Kommunen bildet die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes den Startschuss jeglicher Klimaschutzaktivitäten. In Wiesbaden hat Klimaschutz aber nicht nur eine ehrgeizig formulierte Zukunft, sondern eine gleichsam lange Geschichte. So ist die Stadt bereits seit 1995 Mitglied des “Klima-Bündnis” der europäischen Städte mit indigenen Völkern der Regenwälder.

Mit dieser Mitgliedschaft hat sich die Landeshauptstadt Wiesbaden (LHW) dazu verpflichtet, die Kohlendioxidemissionen (CO2) alle fünf Jahre um zehn Prozent zu reduzieren. Im Jahr 2030 soll gegenüber dem Basisjahr 1990 die Halbierung der Pro-Kopf-Emissionen erreicht sein. Seit August 2010 nimmt Wiesbaden an der Landeskampagne “Hessen aktiv: Die Klima-Kommunen” teil.

Das Integrierte Klimaschutzkonzept

Diese 20-20-20 Ziele können wir nur mit allen gemeinsam erreichen: Bewohner, Beschäftigte, Unternehmen und Engagierte der Stadt. Durch ganz persönliches individuelles Verhalten und gemeinsame Ideen und Aktionen. Viele dieser Projekte laufen bereits seit Jahren erfolgreich.

Durch ein in 2014 mit hoher Bürgerbeteiligung entwickeltes integriertes Klimaschutzkonzept mit 89 Maßnahmen aus sieben Handlungsfeldern wie bspw. Öffentlichkeitsarbeit, Aktivierung und Beteiligung, nachhaltige Wärmeversorgung oder Quartiers- und Stadtentwicklung wurden die ambitionierten Zielsetzungen nochmals konkretisiert.

Übergreifende Berührungspunkte und Schnittmengen zwischen einzelnen Themenfeldern ergeben sich automatisch und werden gerne identifiziert und genutzt, um daraus zahlreiche Synergien zu entwickeln.

Überhaupt wird Klimaschutz in Wiesbaden als Querschnittsaufgabe verstanden und praktiziert – als ein Thema, das nicht von oben herab, sondern nur im Miteinander, im intensiven Dialog auch mit der Bevölkerung, gelingen kann.

Sie haben Fragen zur ProKlima-Plattform? Ich beantworte sie gerne.

Ebenfalls nehmen wir gerne weitere Veranstaltungen zum Klimaschutz in den Terminkalender auf und freuen uns immer über Ideen zu ergänzenden ProKlima-Aktionen.

Laura Gouverneur

Klimaschutzmanagerin der Landeshauptstadt Wiesbaden

Email: proklima@wiesbaden.de

Telefon: +49 (0)611-31-5481

Weitere Informationen